10.06.2013, von Lars Daul

Rund 700 Ehrenamtliche aus Baden-Württemberg im Hochwassereinsatz

Stuttgart - Die Hochwasserkatastrophe hat die ganze Republik fest im Griff. Das Technische Hilfswerk Baden-Württemberg hilft derzeit mit rund 700 ehrenamtlichen Einsatzkräften, diversen Großpumpen und unzähligen Sandsäcken die Schäden für Mensch und Natur einzudämmen.

Am vergangenen Samstagnachmittag wurden die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aufgrund der Entwicklungen großflächig alarmiert. Innerhalb kürzester Zeit konnten Technische Züge und auf Pumpeinsätze spezialisierte Fachgruppen mit ca. 240 Personen nach Dresden entsandt werden. Zeitgleich brachen drei weitere Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen nach Magdeburg auf. Mit im Gepäck waren neben Schlafsäcken und Feldbetten, Sandsäcken, eigene Stromerzeuger und Großfahrzeugen auch Großpumpen, die bis zu 15.000 Liter in der Minute bewältigen können. Für den Bereich Meißen wurden zudem Einsatzkräfte zur Koordination des Einsatzes entsandt.

Bereits am späten Abend kam die Anforderung eines mobilen Hochwasserpegels aus dem Bereich Magdeburg. Hierbei handelt es sich um eine mobile netzunabhängige Vermessungsausstattung zur Ermittlung kritischer Pegelwerte. Damit diese von Backnang schnellstmöglich an den Einsatzort gelangen konnte, wurde der Hubschrauber der Bundespolizei zur Verfügung gestellt. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden zudem weitere 300 Ehrenamtliche aus ganz Baden-Württemberg mobilisiert. Nach einer kurzen Lageeinweisung und stärkendem Essen im Ortsverband Wertheim brachen sie nach Magdeburg auf, um dort beim Sandsackverbau mit anzupacken.

„Wir können stolz auf unsere Helferinnen und Helfer sein, die sich am Wochenende, mitten in der Nacht und ohne Zögern auf den Weg gemacht haben, um ihren Mitmenschen zu helfen“, erklärte Jens-Olaf Sandmann, der zuständige Referatsleiter in Baden-Württemberg für das Einsatzgeschehen.

Gegenwärtig transportieren zudem zwei Sattelzüge Deichvlies nach Frankfurt/Oder zur Stabilisierung und Absicherung von Deichen. Aktuell befinden sich rund 700 baden-württembergische Einsatzkräfte in Magdeburg, Dresden, Meißen, Bitterfeld, Wittenberg und Beskow.

Informationen über die im Einsatz befindlichen Ortsverbände finden Sie unter www.lv-bw.thw.de


Ihre Ansprechpartnerin für Rückfragen:

Alexandra Aufmuth
Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 0711-9 55 55 110

Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)
Landesverband Baden-Württemberg
Burgholzstraße 31
70376 Stuttgart


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