01.06.2013, von Lars Daul

Hochwasserlage bleibt angespannt

Rastatt/Baden-Baden - Noch immer kämpfen viele Teile Deutschlands gegen die Wassermassen an. Die starken Regenfälle der letzten Tage haben vielerorts kleine Bäche zu reißenden Flüssen werden lassen und die Lage bleibt weiterhin angespannt, auch dann, wenn sich eine Wetterbesserung abzeichnet.

Im Geschäftsführungsbereich Karlsruhe, der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk sind derzeit zahlreiche Ortsverbände aktiv um gegen die Auswirkungen des seit Tagen andauernden Dauerregens anzukämpfen. Das bedeutet: Sandsäcke verbauen, Barrieren errichten und Wasser abpumpen – Die THW-Einsatzkräfte haben alle Hände voll zu tun.

Der Starkregen hat auch die Pegel in Baden-Württemberg über die Ufer treten lassen. So sind die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerks in der Region ohne Pause aktiv um Hilfe zu leisten. Bereits seit den frühen Mittagsstunden unterstützt der Ortsverband Rastatt im Stadtkreis Baden-Baden, seine Kollegen aus dem hiesigen Ortsverband beim Einsatz gegen die Wassermassen.

Auch zahlreiche Straßen im Land wie die Autobahn (A5) und die Bundesstraße (B10) bei Karlsruhe mussten nach Erdrutschen oder bis 15 Zentimeter hohem Wasserstand auf den Fahrbahnen zeitweise oder ganz gesperrt werden.

Deutschlandweit stehen die THW-Einsatzkräfte in 668 Ortsverbänden bereit. Ausgestattet mit Hochleistungspumpen befördern sie Wasser und Schlamm aus Kellern. Treten Flüsse oder Bäche infolge von Starkregen über die Ufer, errichten sie beispielsweise auch Stege und Schutzwände.


Alle zur Verfügung gestellten Bilder sind honorarfrei und dürfen unter Angabe der Quelle für die Berichterstattung über das THW und das Thema Bevölkerungsschutz verwendet werden. Alle Rechte am Bild liegen beim THW. Anders gekennzeichnete Bilder fallen nicht unter diese Regelung.




Suche

Suchen Sie hier nach einer aktuellen Mitteilung: